Advertisement

Die Beeinflussung des Tauchreflexes durch sympathicushemmende Antihypertensiva / The Influence of Sympathetic Inhibiting Antihypertensives on the Dip-Reflex

  • W. Kobinger
Chapter

Zusammenfassung

Bei der Untersuchung von Pharmaka auf die Beeinflussung von Kreislaufreflexen ist es wünschenswert, Tiere ohne Narkose zu verwenden und Reflexe zu beobachten, die für die betreffende Tierspecies von physiologischer Bedeutung sind. An wachen Enten wurde der Blutdruck durch eine Kanüle in der A. branchialis fortlaufend gemessen (Lokalanaesthesie). Durch Eintauchen des Schnabels in Wasser läßt sich der sog. „Tauchreflex“ auslösen [1]: Apnoe, extreme Bradykardie mit Verminderung des Herzminutenvolumens (Vaguserregung) bei unverändertem oder ansteigendem mittleren Blutdruck; letzterer wird durch eine sympathische Vasoconstriction aufrechterhalten, welche dem abgesunkenen Herzminutenvolumen entgegenwirkt [2].

Literatur

  1. 1.
    Andersen, H.T.: Physiol. Rev. 46, 212 (1966).PubMedGoogle Scholar
  2. 2.
    Folkow, B., N.J. Nilsson, and L.R. Yonce: Acta physiol. scand. 70, 347 (1967).PubMedCrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Kobinger, W., and A. Walland: Europ. J. Pharmacol. 2, 155 (1967).CrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Sattler, R.W., and P.A. van Zwieten: Europ. J. Pharmacol. 2, 9 (1967).CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • W. Kobinger
    • 1
  1. 1.Pharmakolog. LaborArzneimittelforschung G.m.h.H.WienÖsterreich

Personalised recommendations