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Die Gase

  • W. Schüle

Zusammenfassung

Wird der Raum V 0 einer beliebigen Gasmenge von der Temperatur t 0, dem absoluten Druck p 0 und dem spez. Volumen v 0 auf V vergrößert oder verkleinert und zwar so, daß am Ende die Temperatur wieder t 0 ist, so fällt (bzw. steigt) der absolute Gasdruck im umgekehrten Verhältnis der Räume. Es ist also
$$\frac{p} {{{p_0}}} = \frac{{{V_0}}} {V} = \frac{{{v_0}}} {v}$$
, oder
$$pV = {p_0}{V_0};\quad pv = {p_0}{v_0}$$
.

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Referenzen

  1. 1).
    Dieser Abschnitt setzt die Kenntnis der einfachsten Eigenschaften der Dämpfe voraus, vgl. Abschn. 37.Google Scholar
  2. 1).
    Eine anschauliche, aber weniger bekannte Theorie des Instruments ist in dem Buche von Weiss, Kondensation, enthalten.Google Scholar
  3. 1).
    µ ist die Anzahl Molen (kg-Moleküle), die aus 1 kg Brennstoff bei der Verbrennung entstehen.Google Scholar
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    Mit Ausnahme aer Gase mit hohem Molekulargewicht (Halogene) wie Chlor. Nach neueren Bestimmungen im Nernstschen Laboratorium ist für Chlorgas bei 16° und 1 at: m cv = 6,39, m Cp = 8,49, cp/cv = l,33.Google Scholar
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  20. 1).
    Die Heizwerte dieser natürlichen Brennstoffe unterliegen ziemlich großen Schwankungen je nach ihrem Herkommen, Aschengehalt und Feuchtigkeitsgrad. Die gewöhnlich (auch oben) angegebenen Werte beziehen sich auf den lufttrockenen Zustand, in dem Steinkohle etwa 2 bis 5, Braunkohlen und Braunkohlenbriketts 10 bis 14 Hundertteile des Gewichts Feuchtigkeit enthalten. Der Aschengehalt beträgt durchschnittlich bei Steinkohlen etwa 5 bis 12, bei Braunkohlen 5 bis 20, bei Braunkohlenbriketts 6 bis 10 Hundertteile. Man kann den Heizwert auch auf die sogenannte „Reinkohle“, d. h. auf die Gewichtseinheit brennbarer (asche- und wasserfreier) Substanz beziehen. Für Steinkohle findet sich dafür am häufigsten etwa 7950, für Braunkohle 6050, für Torf 5200 Cal/kg.Google Scholar
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    Nach Landolt u. Börnstein, Physik.-chem. Tabellen, 3. Aufl. 1905.Google Scholar
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    Nach Landolt u. Börnstein, Physik.-chem. Tabellen, 3. Aufl. 1905.Google Scholar
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    Bei negativen Werten von c kehren die Kurven im Gegensatz zu Fig. 48 der T-Achse die konvexe Seite zu.Google Scholar
  28. 1).
    Vgl. Abschn. 30 a.Google Scholar
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    Eine größere Gasentropietafel des Verfassers für Gase und Feuergase bis 3000° ist in der Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ingenieure 1916, S. 637 erschienen.Google Scholar
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    Denkt man sich einen Zylinder von bestimmten Abmessungen mit den verschiedensten zweiatomigen Gasen von gleichem Druck und gleicher Temperatur gefüllt, so ergibt sich, da die Verdichtungslinie den gleichen Verlauf nimmt, selbstverständlich die gleiche Betriebsarbeit.Google Scholar
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    Untersuchungen über Luftkompressoren unter Berücksichtigung aller Verhältnisse vgl. insbesondere F. A. 32, F. L. Richter, Thermische Untersuchungen an Kompressoren und F. A. 58, W. Heilemann, Beitrag zur Kenntnis des Wirkungsgrades trockener Luftpumpen.Google Scholar
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    Für größere Leistungen wird auch der Zweitakt verwendet, dessen Ausführung hier geringere Schwierigkeiten bietet, als bei den Gasmaschinen.Google Scholar
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    Der Druckverlauf ist in hohem Grade abhängig vom Überdruck der Einblaseluft und von der Eröffnungsweise des Brennstoffventils. — Das Indikatordiagramm Fig. 43, das in bezug auf die Verbrennungslinie nicht normal ist, zeigt zuerst starken Abfall, alsdann annähernd unveränderlichen Druck. Vermutlich war der Druck der Einblaseluft zu gering, oder das Einspritzventil öffnete verspätet. — Fig. 62 zeigt normale Diagramme bei verschiedenen Belastungen (nach K. Kutzbach, Z. Ver. deutsch. Ing. 1907 S. 521).Google Scholar
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    Fig. 65 enthält nur das Schema der Luftwege, keine Absperr- und Steuerungsorgane.Google Scholar
  36. 1).
    Die Verdunstung ist ein Verdampfungsvorgang, bei dem lediglich die freie Oberfläche des Wassers beteiligt ist. Sie ist abhängig von dem Teil-druck des Wasserdampfs in der umgebenden Luft und hört erst auf, wenn dieser Druck gleich dem zur Wassertemperatur gehörigen Siededruck wird (wenn also die umgebende Luft mit Wasserdampf gesättigt ist). Im offenen Gefäß beginnt daher die Verdunstung wegen der Kleinheit des Dunstdrucks der Luft schon lange vor dem Sieden.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • W. Schüle

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