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Herpes genitalis — eine medizinische und soziale Herausforderung

Eisenach, 14.–16. September 1998
  • 9. Wartburgkolloquium der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
  • Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V. (DVV)
Chapter

Zusammenfassung

Wer kennt sie nicht, die häßlichen, peinlichen Bläschen an der Lippe — den Herpes. Ausgelöst wird dieses lästige Symptom in der Regel durch das sogenannte Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV l). Etwa 80 bis 90% der erwachsenen Bevölkerung tragen diesen Erreger latent in sich. Wenig bekannt ist allerdings, daß dieses Virus und vor allem sein Verwandter, das Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV 2), auch unterhalb der Gürtellinie zuschlägt. HSV 1 und 2 sind in den Industrieländern die häufigsten Erreger für Geschwüre an den Geschlechtsorganen, von den Medizinern auch „Herpes genitalis“ genannt. Die Ersterkrankung mit Herpes genitalis verläuft häufig schwer und wird von schmerzhaften Geschwüren begleitet. Sie wird daher auch leicht mit einer Pilzinfektion oder Geschlechtskrankheit verwechselt. Ist diese Krankheit überstanden, bleibt das Virus im Körper zurück, es ruht in den Nervenzellen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • 9. Wartburgkolloquium der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
  • Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V. (DVV)

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