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Stoffmonographie PCB — Referenzwerte für Blut

  • Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene des Umweltbundesamtes
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Zusammenfassung

Polychlorierte Biphenyle (PCB) gehören zu einer viele Einzelkomponenten umfassenden Stoffgruppe, deren Struktur durch das mit bis zu 10 Chloratomen substituierte Biphenyl mit der Formel C12H10−XC1X (x=1 bis 10) beschrieben wird (Abb. 1). Aus der Anzahl der Chloratome und deren Stellung im Molekül lassen sich 209 verschiedene sog. PCB-Kongenere ableiten. Zur Vereinfachung der Nomenklatur hat sich eine Durchnumerierung für die verschiedenen PCB-Konge-nere (beginnend bei 2-Monochlorbiphenyl als PCB-und endend bei 2,2′,3,3′,4,4′,5,5′,6,6′-Decachlorbiphenyl als PCB-209) weitgehend durchgesetzt [1], die den Regeln der IUPAC entspricht. Aus Gründen der Praktikabilität und der Vergleichbarkeit von Ergebnissen beschränkt man sich bei PCB-Bestimmungen üblicherweise auf bestimmte PCB-Kongenere, die analytisch leicht erfaßbar sind und in den technischen Produkten in höheren Anteilen enthalten sind. Als sog. Leitverbindungen oder Indikator-Kongenere, die den PCB-Gehalt einer Probe repräsentieren, haben sich PCB-28, −52, −101, −138, −153 und −180 bewährt [2], bei deren Auswahl toxikologische Aspekte nicht im Vordergrund standen. Eine prinzipiell wünschenswerte Untersuchung auf alle PCB würde häufig einen zu hohen Aufwand bedeuten.

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Literatur

  1. erhältlich bei der Redaktion.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene des Umweltbundesamtes

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