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Resistenzuntersuchungen im Therapiemanagement der HIV-Krankheit

Zur Diskussion um die Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
  • Helga Exner-Freisfeld
  • V. Miller
  • S. Stamm
  • S. Staszewski
  • W. Stille
Chapter

Zusammenfassung

Die antiretrovirale Behandlung der HIV-Infektion wird mit Medikamenten durchgeführt, die die virusspezifischen Enzyme der Reversen Transkriptase oder Protease hemmen und dadurch den viralen Replikationszyklus unterbrechen. Das mögliche Versagen der antiretroviralen Medikamente beruht auf einer ungenügenden Hemmung der Virusreplikation. Gründe für ein Therapieversagen können patientenbezogen oder virusbedingt sein. Liegen patientenassoziierte Faktoren wie z.B. Adhärenz-Probleme vor, so kann unter Umständen durch gezielte Aufklärung oder Therapievereinfachung Abhilfe geschaffen werden. Auch bei optimalen Therapiestrategien kann es allerdings ein Versagen der Therapie geben, z.B. bei gestörten Stoffwechselabläufen. In Einzelfällen verläuft beispielsweise die intrazelluläre Phosphorylierung zu aktiven Metaboliten der Medikamente nur suboptimal.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Helga Exner-Freisfeld
    • 1
  • V. Miller
    • 1
  • S. Stamm
    • 1
  • S. Staszewski
    • 1
  • W. Stille
    • 1
  1. 1.Medizinische Klinik III, Schwerpunkt Infektiologie, Zentrum der Inneren MedizinKlinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am MainFrankfurt/MainDeutschland

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