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„DDT in US-Housings“

Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes und des Ausschusses für Umwelthygiene der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG)
  • Bekanntmachungen des WaBoLu des Umweltbundesamtes
Chapter

Zusammenfassung

Bei Messungen in früher von US-Streitkräften genutzten Wohnungen wurden in Hausstaubproben auch Schädlingsbekämpfungsmittel gefunden. Vor allem der Nachweis von DDT erregt Aufmerksamkeit, da das Inverkehrbringen und die Anwendung von DDT sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in den USA vor allem wegen seiner Persistenz in der Umwelt bereits seit 1972 verboten sind. Aufgrund ihrer hohen Lang-lebigkeit ist die Substanz auch heute noch sowohl in Innenräumen als auch in anderen Umweltmedien und in der Muttermilch nachweisbar. So wurden auch bei anderen anlaßbezogenen Untersuchungen in verschiedenen Bundesländern in seit längerem genutzten Wohnungen häufig DDT-Gehalte in Hausstaubproben nachgewiesen, die in der gleichen Größenordnung liegen wie die in den US-Housings gemessenen Werte Es ist deshalb davon auszugehen, daß ein Nachweis im Hausstaub kein speziellesProblem der US-Housings darstellt. Eine potentielle Exposition gegenüber Schädlingsbekämpfungsmitteln wird in der Bevölkerung häufig mit dem Auftretengesundheitlicher Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht. Die Ergebnisse einer gesundheitlichen Bewertung der im Staub vorkommenden Pestizidmengen lassen sich wie folgt zusammenfassen

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Bekanntmachungen des WaBoLu des Umweltbundesamtes

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