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Bericht über die Arbeit der Beratenden Kommission Toxoplasmose und Schwangerschaft am Robert Koch-Institut

  • Springer, Berlin
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Zusammenfassung

Aktuelle Probleme bei der Toxoplasmose haben es immer wieder notwendig gemacht, beratende Kommissionen am Bundesgesundheitsamt bzw. Robert Koch-Institut einzurichten. Bereits im Jahre 1960 erschien das erste Merkblatt für Ärzte über Toxoplasmose [1]. Dieses wurde unter wesentlicher Beteiligung von G. Piekarski und M. Saathoff (Bonn) sowie von H. Kuhnert, L. Schmidtke und H. Werner aus dem Robert Koch-Institut herausgegeben. Als eine weitere Publikation erschien im Jahre 1966 eine Veröffentlichung über die Vereinheitlichung der Laboratoriumsdiagnostik der Toxoplasmose bezüglich Sabin-Feld-man-Test und Komplementbindungsreaktion unter Verwendung eines neu geschaffenen nationalen Standard-Immunserums [2]. Es folgten im Jahre 1975 die Standardisierung des Immunfluoreszenztestes [3] und im Jahre 1977 die Neubeschreibung aller drei o.g. Teste als Mikromethoden [4]. Diese Standardisierungen sind bis heute Grundlage für die Serodiagnostik der Toxoplasmose in Deutschland. Durch diese Vereinheitlichung konnte ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Qualität der Untersuchungen sowie der Befundungen herbeigeführt werden. Eine weitere beratende Kommission Toxoplasmose und Schwangerschaft am Robert Koch-Institut wurde dann im Jahre 1988 einberufen, deren Arbeit 1998 endete und über die hier berichtet wird.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Springer, Berlin

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