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In Deutschland gebaute Hochdruck-Turbinenanlagen für Seeschiffe

  • Hermann Schepler
Chapter

Zusammenfassung

Nachdem es dem deutschen Schiffbau nach Lockerung der einschneidenden Beschränkungen endlich möglich ist, Schiffe über 1500 t und mit größerer Geschwindigkeit als 12 kn zu bauen, trat erneut die alte Frage an die Reeder heran, ob für den Antrieb Motoren oder Dampfanlagen zu bevorzugen sind. Bis jetzt war infolge der für die geringe Geschwindigkeit von 12 kn ebenfalls geringen Antriebsleistung von 3500 bis 4000 PS für Schiffe bis zu 9500 t dw. die Entscheidung zugunsten des Motors gefallen. Nach Fortfall der Beschränkungen stieg die Leistung sprunghaft auf 9000 bis 10000 WPS an und man entschloß sich, die ersten Neubauten mit dieser Antriebsleistung mit Turbinenanlagen auszurüsten. Im Gegensatz zu dem Wiederaufbau unserer Handelsflotte nach dem ersten Weltkrieg, wo die Turbinenanlagen einen weit größeren Anteil ausmachten — ich erinnere nur an die sogenannten Serienschiffe, die bei Blohm & Voß gebaut wurden und Leistungen von 3500 bis 4500 PS aufwiesen —, befindet sich der Schiffsturbinenbau heute erst im Wiederaufleben.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1951

Authors and Affiliations

  • Hermann Schepler
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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