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Zur Frage der Allgemeinbehandlung der weiblichen Gonorrhoe.

  • G. Schmidt
Chapter
Part of the Archiv für Gynäkologie book series (AGYO)

Zusammenfassung

Es erscheint heute fast als selbstverständlich, daß man die weibliche Gonorrhoe chemo-therapeutisch angeht, obwohl bis vor wenigen Jahren durchweg die Lokalbehandlung als die Therapie der Wahl galt. Die Universitäts-Frauenklinik Würzburg hat von jeher die Lokalbehandlung als gefährlich und häufig versagend zugunsten der Allgemeinbehandlung verworfen. Die ersten erfolgreichen Versuche, die Gonorrhoe chemo-therapeutisch zu beeinflussen, gehen auf die Jahre 1917/18 zurück. Damals hat unter anderen auch Gauß 43 gonorrhoekranke Frauen mit Collargol, einem intravenös injizierbaren Silbersalz, behandelt. Er war mit dieser Art der Allgemeinbehandlung grundsätzlich erfolgreich; in 60,5% der so angegangenen Fälle konnte ohne zusätzliche Behandlung Heilung erzielt werden. Diese Ergebnisse überstiegen damit jedoch nur unwesentlich die Heilerfolge der damals fast ausschließlich betriebenen Lokalbehandlung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • G. Schmidt
    • 1
  1. 1.WürzburgDeutschland

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