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Moderne Behandlung septischer und gonorrhoischer Infektionen

  • W. Benthin
Chapter
Part of the Archiv für Gynäkologie book series (AGYO)

Zusammenfassung

Eine Therapie der septischen Erkrankungen und der Gonorrhöe ohne Sulfonamide ist heute undenkbar. Der Nutzen der Chemotherapie steht außer Zweifel. Die Ansprechbarkeit reiner Streptokokkeninfektionen, speziell des Erysipel, das Absinken der Morbidität bei Infektionsgefährdeten beweisen es. Meine allen bekannte Statistik ließ trotz Einbeziehung aussichtsloser Fälle eine Besserung der Sterbeziffer von 80–90% auf 50% erkennen. Üble Ausgänge werden immer wieder zu beklagen sein. Gegen eine vorgeschrittene Erkrankung, eine foudroyante Sepsis ist kein Kraut gewachsen. Mit keiner Therapie ist aber bisher soviel erreicht und keine Behandlung eröffnet für die Zukunft solche Erfolgsaussichten. Wir befinden uns erst mitten im Ausbau einer längst nicht rationell angewandten und ausgeschöpften Behandlungsart. Tatsächlich ist weit mehr zu erreichen als bisher erzielt wurde. Durch Intensivierung und planvolle Ausnutzung aller Mittel gelang es uns schon jetzt 2/3 sämtlicher Schwerinfizierter, und zwar 30 von 46 zu heilen. Es genasen von 9 reinen Sepsen 6 Septikopyämien je 4, von 13 Pyämien 12 und von 18 diffusen Peritonitiden 16.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • W. Benthin
    • 1
  1. 1.Königsberg i. Pr.Russland

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