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Neuere Untersuchungen über den Menstruationszyklus in der Menarehezeit

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Part of the Archiv für Gynäkologie book series (AGYO)

Zusammenfassung

In früheren Arbeiten wurde über Untersuchungsergebnisse über den Menstruationszyklus in der Menarchezeit berichtet. Die Untersuchungen wurden an 610 Königsberger Mädchen angestellt, vom Beginn der ersten Periode bis zu 1–2 Jahren danach. Die Untersuchungen wurden in der Form durchgeführt, daß an Königsberger Schülerinnen, die noch nicht menstruiert waren, Menstruationskalender nach Knaus verteilt wurden und die Mädchen von den Turnlehrerinnen, bei denen sich die Menstruierenden zwecks Befreiung von der Turnstunde meldeten, dazu angehalten wurden, Beginn und Dauer der Menstruation in die Kalender einzutragen. Es konnte damals festgestellt werden, daß der Menstruationsbeginn häufiger in die Monate Oktober-Januar fällt und im Januar überhaupt der Kulminationspunkt des ersten Regeleintritts beobachtet wurde. Diese Beobachtung wurde mit der Wirkung der ultravioletten Strahlen in Zusammenhang gebracht insofern nämlich, daß in den Wintermonaten, wo der jugendliche Organismus wenig ultravioletten Strahlen ausgesetzt ist, die erste Periode häufiger eintritt im Gegensatz zu den Sommermonaten, wo die ultravioletten Strahlen hemmend auf die Ovarialtätigkeit wirken, wie aus dem Anstieg der temporären Amenorrhöen in den Monaten Juni-August und dem gleichzeitig wenig häufigeren Eintritt der ersten Regelblutung in den Monaten mit stärkerer Sonnenstrahlung zu ersehen ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • Breipohl
    • 1
  1. 1.Königsberg i. Pr.Russland

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