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Beobachtungen bei der Wiederherstellung des obliterierten Cavum uteri

  • H. Siebke
Chapter
Part of the Archiv für Gynäkologie book series (AGYO)

Zusammenfassung

In den 5 Jahren von 1936–1940 wurden in der Universitäts-Frauenklinik Bonn und im St. Johannes-Hospital Bonn 11 Mädchen oder Frauen wegen primärer Gynatresie oder ausgedehnter sekundärer Obliteration im Bereich des Genitale behandelt. Ich kürze meinen Vortrag und berichte Ihnen nur von unseren Beobachtungen bei 4 Frauen, deren Krankengeschichte weitgehend übereinstimmt (Tabelle). Es war bei ihnen im Anschluß an die erste Entbindung zu schwerer Dauerblutung gekommen und den Ärzten die Blutstillung durch Nachtastung, Abrasio und Tamponade nicht gelungen, so daß sie sich zur Verschorfung oder Ätzung der Gebärmutterhöhle entschlossen. Wie die Tafel zeigt, lagen diese Eingriffe 6 Monate bis 6 Jahre zurück, und für ebenso lange Zeit war es bei allen Frauen zur Amenorrhöe gekommen Unter dieser Amenorrhöe litten die jungen Frauen seelisch besonders deshalb, weil sie sich noch Kinder wünschten; überdies erweckten die cyclisch auftretenden Beschwerden immer wieder die Hoffnung auf eine Blutung, und die Enttäuschung war um so größer, als die Blutungen ausblieben.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • H. Siebke
    • 1
  1. 1.BonnDeutschland

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