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Zur operativen Heilung von Blasenfisteln nach prophylaktischer Nachbestrahlung mit Radium

  • Hermann Siegmund
Chapter
Part of the Archiv für Gynäkologie book series (AGYO)

Zusammenfassung

Radiumfisteln entstehen an der Stelle der stärksten Radiumschädigung, also im Zentrum des strahlengeschädigten Gewebes. Nach intracervicaler Radiumeinlage sind Blasenscheidenfisteln bei ausgebildeter Technik zu vermeiden. Gefährlich dagegen ist die sog. prophylaktischer Nachbehandlung mit Radium nach Radikaloperation des Collumcarcinoms. Die Blase gehört zwar nicht zu den besonders strahlenempfindlichen Organen. Sie kann aber durch abdominale oder vaginale Radikaloperationen zu einem geschädigten und damit strahlenempfindlichen Organ werden. Das um so mehr, je schwieriger und radikaler die Operation war. Besonders bei solchen Fällen wird der Wunsch wach, mit Radium nachzuhelfen. Leider sind aber gerade diese Fälle so gefährdet, weil Collum und Scheidengewölbe beim Distanzieren fehlen, weil die Blase bei schwierigem Abpräparieren in ihrer Wandstärke vermindert und schlechter ernährt ohne ihr Widerlager dem schlecht distanzierbaren Radiumträger eng anliegen kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • Hermann Siegmund
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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