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Zusammenfassung

Sämtliche Bäder liegen an der sich nach Norden öffnenden halbkreisförmigen Danziger Bucht, deren östliche Küste zum grössten Teil von der Frischen Nehrung gebildet wird und in die von Nordwesten her die 23 km lange, an ihrer breitesten Stelle nicht 3 km breite, bewaldete Halbinsel Hela hineinragt. In die Bucht ergiesst sich durch einen künstlichen Durchstich, einen natürlichen Durchbruch und schliesslich als tote Weichsel der Hauptarm des Weichselstromes und beeinflusst durch sein Süsswasser den Salzgehalt der Ostsee, der nach Thilenius von Zoppot bis Cranz 7,0999 g Salze im Liter beträgt, gegen 4–19 g der Ostsee im allgemeinen, 32–41 g des Mittelländischen Meeres, 30–37 g des Atlantischen Ozeans und 30 g der Nordsee. Ebbe und Flut fehlen der Ostsee. Nach der Regenkarte der Provinzen Westpreussen und Posen beträgt die mittlere jährliche Niederschlagshöhe an der Küste der Danziger Bucht östlich 500 bis 550 mm, westlich 550–600 mm. Das Maximum der Sturmtage in Deutschland fällt auf Hela mit 68 Tagen (R. Assmann). Nach den Ergebnissen der meteorologischen Beobachtungen in Neufahrwasser an der Weichselmündung im System der Deutschen Seewarte betrug der Luftdruck im Jahresmittel 1876–1900 759,9 mm, im Lustrum 1901 bis 1905 759,8 mm, 1906–1910 760,2 mm.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Seemann
    • 1
  1. 1.DanzigPoland

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