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Die Hagenauer Ruhrepidemie des Sommers 1908

  • Medizinal-Abteilung des Königlich Preussischen Kriegsministeriums
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Part of the Veröffentlichungen aus dem Gebiete des Militär-Sanitätswesens book series (VGMS)

Zusammenfassung

Seit langer Zeit ist in Elsaß-Lothringen, besonders auch im Unter-Elsaß, die Ruhr heimisch. Die Sanitätsberichte der preußischen Armee lassen deutlich erkennen, daß auch die in den Reichslanden stehenden Truppen in früheren Jahren meist unvergleichlich höhere Erkrankungsziffern an Ruhr aufwiesen, als diejenigen der anderen Armeekorps. So geht aus dem „Sanitätsbericht über die deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870/711)“ hervor, daß in den Jahren 1872–1883 beim XV. Armeekorps 3027 Ruhrerkrankungen vorkamen, in den übrigen 15 Armeekorps des damaligen deutschen Heeres2) jedoch nur 500 Fälle im Durchschnitt. Der durchschnittliche Jahreszugang an Ruhr betrug in der neunjährigen Berichtszeit 1873/74–1881/823

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Literatur

  1. 2).
    Conradi, Festschrift zu Robert Kochs 60 jähr. Geburtstage. Jena. G. Fischer. 1906.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • Medizinal-Abteilung des Königlich Preussischen Kriegsministeriums

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