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Zusammenfassung

Solange der Mensch mit der Befriedigung seiner Bedürfnisse allein auf die Oberfläche der Erde auf die Erzeugnisse des Tier- und Pflanzenreichs angewiesen war, solange er nicht vermochte, die Tiefe sich zu öffnen und ihre Schäúe in seinem Nuúen zu verwenden, solange mußte sein Zustand ein in Hilflosigkeit beschränkter bleiben. Werkzeuge und Waffen, die beiden Momente, durch die er allein zunächst seine geistige Überlegenheit wrrksam machen kann, durch die er sich die Herrschaft über die ihm ungleich stärker gegenüberstehende Natur erringen mußte, blieben unvollkommen, bevor Steine und Metalle zu ihrer Herstellung verwendet wurden. Wir können uns davon sehr wohl Begriffe machen, obschon aus jener ersten Zeit der menschlichen Entwickelung keinerlei Überlieferungen überblieben sind. Unsre älteste Geschichte beginnt mit einer Periode, in welcher wenigsftens die Benuúung der Steine schon stattfand; wir unterscheiden allenfalls noch Epochen mehr oder minder vorgeschrittener Zurichtung derselben, weiter zurück jedoch, als bis zur rohen Zuschärfung des Feuersteins, um diesem eine Schneide zu geben oder eine Spiúe, kúnnen wir die Geschichte des Menschengeschlechts nicht verfolgen. Wem wir aber in dieser schon vorgeschritteneren Zeit die menschlichen Zustände als überaus kümmerliche erkennen, so werden wir jene ältere Vergangenheit, in welcher der Mensch sich dieser primitiven Hilfsmittel noch nicht einmal bedienen konnte, als eine Zeit der änßersten Hilfslosigkeit annehmen müssen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1885

Authors and Affiliations

  • F. Reuseaux

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