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Zusammenfassung

Inendlich viel wichtiger für den Menschen als alle im vorigen Kapitel betrachteten Schäúe des Wassers sind die im flüssigen Elemente lebenden Wirbeltiere, vor allent die Fische. In ihnen sehen wir die leúte und höchste Form, welche der lebendige Stoff im Wasser selbst anzunehmen vermag; sie harren gleichsam auf die Verwertung durch die Bewohner des Luftkreises, vor allem durch den Menschen. In einer außerordentlich großen Menge von Arten (man hat bis jeút dchon weit über 10000 beschrieben und abgebildet) und in noch größerer Individuenzahl — man denke nur an die gewaltigen Heringsscharen — in allen Meeren, den kalten ebensowohl wie den warmen verbreitet, sind die Fische in ihrer Organisation mit allen nur denkbaren Mittteln ausgestattet, die übrigen lebenden Bewohner des Meeres zu erjagen und zu verzehren. Jene brechen von den härtesten Korallenstöcken die lebendigen Spiúen los, um sie als Nahrung zu verwerten oder zerquetschen mit gewaltigen Mahlzähnen die dicksten Muschelschalen, andre fressen Tange und sonstige Meerpflonzen, noch andre endlich sind mit den zierlichsten Sieben ausgestattet, um winzig kleine, aber in ungeheuren Massen das Wasser erfüllende Krebschen, Schnecken oder die Larven größerer Tiere mit einem einzigen Öffnen und Schließen des Maules zu Tausenden sich anzueignen. Zu den Fischen leúterer Art gehört vor allem der Hering, welcher sich fast ausschließlich von winzigen Spaltfußkrebsen oder Kopepoden ernährt, von denen die kleinsten Arten kaum 1/2 mm, die gröhten nicht über 6 mm lang sind. Im Magen des Herings trifft man diese Tiere, welche den norwegischen Fischern seit lange unter dem Namen aat bekannt sind, als einen rötlichen Brei.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1885

Authors and Affiliations

  • F. Reuseaux

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