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Zusammenfassung

Daß überhaupt die Zahl der von dem Menschen gezüchteten Pflanzen gegenüber der Menge der auf der Erde vorhandenen Arten eine dehr geringe ist, wurde bereits erwähnt; die bei der Kultur im großen, dem eigentlichen Ackerbau, gebräuchlidchen Pflanzen bilden wiederum die engere Auswahl unter diesen, hauptsächlich aus dem Grunde, weil der Landmann nur mit möglichst sicheren Faktoren rechnen soll, also nur diejenigen Früchte bauen darf, welche unter seinen gegebenen Verhältmssen den lohnendsten Ertrag mit Sicherheit erwarten lassen. Iede Kulturpflanze braucht zu ihrer vollkommenen Entwickelung einen gewissen Anteil von Wärme, Licht, Feuchtigkeit und Nährstoffen auf allen Stufen ihres Wachstums; da, wo solche Bedingungen sicht nicht finden, kann nur der Gärtner mit seiner höheren Kunst und den ihm zu Gebote stehenden Schuúmaßregeln und direkten Einwirkungen das Züchten der Pflanzen unternehmen, nicht aber der Landmann, welcher der Witterung gegenüber ziemlich machtlos bleibt und nach jeder Saat das Beste von der Gunst des Himmels erwarten muß.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1885

Authors and Affiliations

  • F. Reuseaux

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