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Verbundlokomotiven

  • C. Guillery
  • Ludwig R. von Stockert

Zusammenfassung

Die Vorteile zweistufiger Dampfdehnung waren für ortsfeste Maschinen längst verwertet, bevor deren Anwendung auf Lokomotiven erfolgte. Der Grund liegt zunächst darin, daß einer der Hauptvorteile zwei- oder mehrstufiger Dampfdehnung, der geringere Wärmeverlust durch Abkühlung des eintretenden Dampfes an den Zylinderwänden, bei Lokomotiven nicht so stark zur Geltung kommen kann wiegen der Untunlichkeit, den austretenden Dampf niederzuschlagen (zu kondensieren). Alle bis in die neueste Zeit fortgesetzten Versuche, den austretenden Dampf großer Lokomotiven teilweise niederzuschlagen, haben ungünstigen Erfolg gehabt, vollständige Niederschlagung verbietet sich aber schon deshalb, weil zur Anfachung des Feuers mittels des Blasrohrs der Dampfaustritt unter Druck unentbehrlich ist.

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Literatur

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    Der Gedanke, Verbundlokomotiven zu bauen, ist allerdings sehr viel älter. Die Untersuchungen von Brückmann (Organ Fortschr. d. Eisenbahnw. 1890 und 1891 „Beitrag zur Geschiebte der Verbundlokomotive“) haben das überraschende Ergebnis gebracht, daß schon im Jahre 1834 an André Koechlin & Cie. in Mülhausen i. E. für Roentgen ein Patent auf Verbundlokomotiven erteilt worden ist. J. Samuel, der Erfinder der Eisenbahntriebwagen, hat im Jahre 1850 ein Patent auf eine „Kontinuierliche Expansionsmaschine“ erhalten.Google Scholar
  30. 1).
    Es sei für dieses Entgegenkommen den in der nachfolgenden Zusammenstellung einzeln angeführten Firmen hiermit vom Herausgeber der verbindlichste Dank ausgedrückt.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1908

Authors and Affiliations

  • C. Guillery
    • 1
  • Ludwig R. von Stockert
    • 2
  1. 1.Kgl. BauratMünchenDeutschland
  2. 2.k. k. Techn. HochschuleWienÖsterreich

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