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Beitrag zur Untersuchung von Magnalium-Legirungen

  • H. Stadthagen
  • E. Fischer
Chapter
Part of the Wissenschaftliche Abhandlungen der Kaiserlichen Normal-Aichungs-Kommission book series (WAKN)

Zusammenfassung

Aluminium hat in Folge seines geringen spezifischen Gewichtes und seiner nicht unbedeutenden Beständigkeit für die Präzisionsmechanik, auch auf dem Gebiete des Mass- und Gewichtswesens, z. B. bei Waagen und kleinsten Gewichten eine grosse Bedeutung gewonnen. Durch Zusatz von anderen Metallen, also durch Herstellung von Aluminiumlegirungen, hat man seit längerer Zeit versucht, die dem Aluminium noch anhaftenden Mängel, insbesondere seine schlechte Bearbeitungsfähigkeit — auf der Drehbank, wie auf der Schleifbank — und seine geringe Festigkeit ohne Schädigung der erwähnten Vorzüge von Beinaluminium zu beseitigen. Besonderes Interesse unter den entsprechenden Bestrebungen hat die in den letzten Jahren immer mehr vervollkommnete Technik, Legirungen aus Aluminium und dem noch leichteren Metall Magnesium herzustellen, in weiten Kreisen erregt. Die der des Messings nahestehende Bearbeitungsfähigkeit dieser unter dem Namen „Magnalium“ zusammengefassten Legirungen verschiedenen Mischungsverhältnisses der genannten beiden Metalle, ihre Leichtigkeit, ihre ausserordentliche Festigkeit, wie im Besonderen ihre hohe Polirfähigkeit hat dazu geführt, ihre Verwendung für manche Zwecke der Technik und auch speziell der Präzisionsmechanik ins Auge zu fassen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1903

Authors and Affiliations

  • H. Stadthagen
  • E. Fischer

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