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Die Mehrfachexpansion

  • M. F. Gutermuth
  • A. Watzinger
Chapter

Zusammenfassung

Die seither behandelten wärmetechnischen Mittel der Mantel- und Deckelheizung sowie der Dampfüberhitzung ohne wesentliche Änderung des Expansionsgrades innerhalb des Cylinders lassen noch nicht die praktisch weitestgehende Ausnützung des theoretischen Arbeitsvermögens des Dampfes erreichen, da der während der Füllungsperiode entstehende ausschlaggebende Wärmeverlust von dem mit der Gesamtexpansion des Dampfes zusammenhängenden Temperatur- und Druckgefälle abhängt und mit zunehmender Eintrittsspannung wächst. Den Grundgedanken der Mehrfachexpansion, der zur wichtigsten Vervollkommnung der Dampfmaschine geführt hat, bildet daher die Verteilung des Arbeitsvermögens des Dampfes auf zwei oder mehrere Cylinder zwecks Erhöhung der Dampfökonomie durch Verminderung des Temperatur- und Druckgefälles zwischen dem Ein- und Austrittszustand des Arbeitsdampfes in den Cylindern.

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Literatur

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    Die Expansionslinie ist dabei für Sattdampf als Hyperbel, für Heißdampf als Polytrope entsprechend der Gleichung pvn = Konst. anzunehmen, wobei n = s,s bis 1,33 zunehmend mit der Temperatur des Eintrittsdampfes zu wählen ist.Google Scholar
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    Beim Vergleich mit den Versuchen der Tab. 61 (insbesondere mit Versuch 5) ist zu berücksichtigen, daß in letzterer Tabelle der Restverlust auch noch die Verluste durch unvollständige Kompression enthält, während diese in Tab. 63 getrennt aufgeführt sind (3,5 v. H. bei Kondensationsbetrieb). Wenn auch diese Verluste infolge geringer Größe des schädlichen Raumes kleiner sind wie nach Tab. 63, so würden doch die Versuche 1 bis 6 der Tab. 61 unter Berücksichtigung der unvollständigen Kompresson negative Restverluste ergeben, so daß die Werte der Gütegrade etwas zu günstig erscheinen.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • M. F. Gutermuth
    • 1
  • A. Watzinger
    • 2
  1. 1.Technischen Hochschule in DarmstadtDarmstadtDeutschland
  2. 2.Norwegischen Technischen Hochschule in DrontheimNorwegen

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