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Seborrhoea

  • H. Finkelstein
  • E. Galewsky
  • L. Halberstaedter
Chapter

Zusammenfassung

Während die Seborrhoea oleosa mit ihrer fettigen Absonderung, die die befallenen Teile — vornehmlich Gesicht und behaarten Kopf, sodann auch Brust und Gelenkbeugen — mit einer glänzenden Fettschicht überzieht, nur bei älteren Kindern und namentlich gegen die Pubertätszeit zu eine Rolle spielt, ist die Seborrhoea sicca bereits bei jüngeren Kindern weit verbreitet und tritt in besonderer Stärke im Säuglingsalter auf. Bald flächenhaft, bald herdförmig ausgebreitet, sitzen dicke, ziemlich große, undurchsichtige, weißliche oder gelbliche, bald mehr, bald weniger durchfettete Schuppen der Haut auf und häufen sich bei starker Ausbildung an den Vorzugsorten — behaarter Kopf, namentlich im Bereiche der großen Fontanelle, Stirn, Wangen, Schläfen, Augenbrauen — zu dicken Krusten (=,,Gneis“, „Milchschorf“). Rudimentäre Formen erscheinen als schuppende, bis talergroße Vergilbungen, die manchmal vereinzelt, manchmal an mehreren Stellen vorhanden sind, gerne auf der Stirn und im Gesicht sitzen, aber auch an Rumpf und Gliedern vorkommen können. Schon mit den leichten Gradeii des Zustandes geht ein Haarausfall einher, der am stärksten an der Stirn und der den Schläfen benachbarten Bezirken ist und kahle Flächen von typischer Begrenzung erzeugt. Auch der,,kammartige Haarschopf“ (W. Freund) ist eine Folge der Seborrhöe.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • H. Finkelstein
    • 1
  • E. Galewsky
    • 2
  • L. Halberstaedter
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.DresdenDeutschland

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