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Dermatitis herpetiformis (Duhring)

  • H. Finkelstein
  • E. Galewsky
  • L. Halberstaedter
Chapter

Zusammenfassung

Diese bei Kindern häufige Affektion ist ausgezeichnet durch die außerordentliche Mannigfaltigkeit der Hautefflorescenzen, die aber folgende Eigenschaften gemeinsam haben: die kreisförmige oder gruppenartige Anordnung, die Neigung zur Bildung von Bläschen und Blasen und das ausgesprochene anfallsweise Rezidivieren. Es finden sich alle Formen der Hautentzündung, ekzematöse, erythematöse, papulöse, vesiculöse und bullöse, nebeneinander und nacheinander. Befallen ist hauptsächlich der Rumpf, weniger die Extremitäten. Unter leichtem Fieber, begleitet von außerordentlich heftigem Jucken und Brennen kommen fortwährend neue Schübe, so daß schließlich ein sehr buntes Bild entsteht, um so mehr, als neben den primären Efflorescenzen sich noch sekundäre, durch Kratzen erzeugte pustulöse und impetiginöse Veränderungen finden. Die Erkrankung verläuft chronisch, mit kürzeren oder längeren Pausen zwischen den einzelnen Schüben und kann sich über viele Jahre ausdehnen. Sie findet sich hauptsächlich bei Knaben (Meynet et Pehu: 17 Knaben auf 7 Mädchen). Fast alle Kinder sind Neuropathen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • H. Finkelstein
    • 1
  • E. Galewsky
    • 2
  • L. Halberstaedter
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.DresdenDeutschland

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