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Soor

  • H. Finkelstein
  • E. Galewsky
  • L. Halberstaedter
Chapter

Zusammenfassung

Der Soor des Mundes wird hervorgerufen durch Ansiedlung des Soorpilzes, dessen Mycelfäden und runde Gonidien jederzeit im Abstrich nachweisbar sind und so die Diagnose sichern. Die Pilzrasen stellen sich als kleine oder größere, oft zu dicken, zusammenhängenden Membranen konfluierende, weißliche oder durch Blutungen bräunlich verfärbte Auflagerungen dar, die ziemlich fest auf der Schleimhaut haften. Zunge und Wangensehleimhaut ist der Lieblingssitz, doch können auch andere Stellen befallen werden; in schweren Fällen ist die ganze Mundhöle ausgekleidet und auch der Rachen und die Speiseröhre können befallen werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • H. Finkelstein
    • 1
  • E. Galewsky
    • 2
  • L. Halberstaedter
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.DresdenDeutschland

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