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Folgen der Ruhrbesetzung

  • Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
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Zusammenfassung

Wenn auch mit der ersten widerrechtlichen Handlung, der Besetzung des Reichsbahndirektionsgebäudes in Essen, am 11. Januar 1923 zunächst noch kein unmittelbarer Eingriff in den Betriebsdienst verknüpft war, so bildete diese Besitznahme in Verbindung mit der gleichzeitig ins Werk gesetzten Beschlagnahme von Kohlentransporten doch den ersten Anlaß, daß der Dienst auf den Außenstellen in Unordnung geriet und Unregelmiäßigkeiten im Betrieb eintraten. Die Unregelmäßigkeiten vermehrten sich, als die Reichsregierung als Antwort auf den Einmarsch und die Beschlagnahme der Kohlentransporte die weitere Lieferung von Reparationskohlen für Frankreich und Belgien, untersagt e, und als der Versuch, die für diese Kohlenzüge bestimmtem, aus dem Mioseiverkehr stammenden Leerwagenzüge nach dem unbesetzten Gebiet abzulenken, infolge der Gegenmaßnahmen der Besatzungsmächte scheiterte. Die Störungen wurden zahlreicher und folgenschwerer, nachdem an das gesamte Eisenbahnpersonal das Verbot jeglicher Mitwirkung bei Reparationskohlen-transporten ergangen war (18. Januar 1923).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

Authors and Affiliations

  • Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
    • 1
  1. 1.Deutschland

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