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Vererbung der Affektpsychosen

  • Ph. Jolly
Chapter

Zusammenfassung

Dass Depressionszustände und vor allem die Neignng zu Selbstmord häufig eine grosse Vererbungsteudenz zeigen, ist seit langem anerkannt. Dass aber das ganze Gebiet der affektiven Psychosen eine Neigung zu gleichartiger Vererbung unter Ausschliessung der übrigen Psychosen zeigt, behauptete wohl zuerst Sioli, der wie erwähnt die Krankengeschichten von einer Reihe von Familiengruppen veröffentlichte. Er kam zu dem Schluss, dass aus einer beim Aszendenten beobachteten Verrücktheit nie eine einfache Manie oder Melancholie und umgekehrt beim Deszendenten hervorgebe, dass diese bei den Gruppen sich vielmehr völlig ausschlössen. Dagegen neigten Melancholie, Manie und Zyldothymie zum gegenseitigen Ersatz, während aus einer Verrücktheit. sobald sie rein war, mit Regelmässigkeit wieder eine Verrücktheit hervorgehe.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Ph. Jolly

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