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Aeltere geschichtliche Nachrichten über die Ortschaften des Nahegaus

  • Wilhelm Fabricius
Chapter
Part of the Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz book series (EGAR)

Zusammenfassung

In den Urkunden werden als im Nahegau gelegen folgende Ortschaften genannt):

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Literatur

  1. 1.
    Viele der hier angeführten Urkunden sind nur in Abschriften aus dem 18. Jahrhundert überliefert. In dieser Zeit haben einige Gelehrte sich dazu herbeigelassen, zur Unterstützung ihrer Ansichten oder ans Gewinnsucht Urkunden zu fälschen und sie ihren Sammlungen einzuverleiben. Ein solcher Fälscher war auch der Salm-Kyrburgische Archivar Georg Friedrich Schott (seit 1784 Regierungsrat, 1785 ausserordentliches Mitglied der Kurpfälzer Akademie der Wissenschaften, f 1823). In seine grossen Urkundensammlungen, die später in den Besitz Bodmanns und Habels gelangt, sind und jetzt in Marburg aufbewahrt werden, hat er manche von ihm nicht ohne Geschick erfundenen Kaiserdiplome und Privaturkunden älteren Datums aufgenommen, auch solche anderen Gelehrten (namentlich Mitgliedern der Kurpfälzer Akademie^ mitgeteilt. Siehe Hans Wibel, Die Urkundenfälschungen Georg Friedrich Schotts, im Neuen Archiv für ältere Deutsche Geschichtskunde, 29. Hannover und Leipzig 1904. S. 653 — 765. Die von Wibel beanstandeten Kaiser- und Königsurkunden sind hier mit einem * bezeichnet. Auch unter den nur durch seine Sammlungen oder in Abschriften daraus überlieferten Privaturkunden älterer Zeit dürfte sich manche Fälschung finden. Solche sind durch ein f als verdächtig bezeichnet.Google Scholar
  2. Vgl. Dr. Walther Schultze, Die Fränkischen Gaugrafschaften Rheinbayerns, Rheinhessens, Starkenburgs und des Königreichs Württemberg. Berlin 1897. (Nahegau S. 221—244; Wormsgau S. 5—140.) — F. Falk, Die Nahegau-Oertlichkeiten nach dem Codex Laureshamensis II 2000—2026 und III 191. Archivalische Zeitschrift. Neue Folge, VII. München 1897. 262—264, und dazu F. Falk, Die Oertlichkeiten des pagus Wormatiensis nach dem Codex diplomaticus Laureshamensis II 819—1999 u. III 186—193. Archivalische Zeitschrift XIII. München 1888. 210—219. Mein Verzeichnis ist davon unabhängig.Google Scholar
  3. 1).
    Otto, Sohn des auf dem Lechfelde gefallenen Herzogs Konrad des Roten, hatte ausser dem Nahegau noch andere Gaue, darunter das Maienfeld, in dem Karden lag.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Fabricius
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

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