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Die Grafschaft Sponheim

  • Wilhelm Fabricius
Chapter
Part of the Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz book series (EGAR)

Zusammenfassung

Ausser dem Gaugrafengeschlecht der Emichonen war im Nahegau einheimisch das mächtige Haus der Grafen von Sponheim, dessen Ursprung bis etwa zum Jahr 1000 zurückverfolgt werden kann. Die um diese Zeit geschehene Verpflanzung eines Zweiges dieser vornehmen Familie nach Kärnten lässt auf nahe Beziehung zum Salisch-Wormsgauischen Hause schliessen. Vielleicht lässt sich eine Verbindungslinie mit der Familie des Alberich und seines Sohnes Hererich ziehen, die 824 in Böckelheim, 868 in Weinsheim (Wimundasheim super fluviolum Ellera) nur wenig mehr als 4 Kilometer von dem Stammschloss Spanheim entfernt, ansässig gewesen ist. Auch zu der Gaugrafenfamilie der Bertholde in der Moselgegend müssen die Grafen von Sponheim in verwandtschaftlichen Beziehungen gestanden haben, denn sie scheinen in manchen Besitzstücken deren Erben gewesen zu sein.

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Literatur

  1. J. G. Lehmann, Die Grafschaft und die Grafen von Spanheim der Linien Kreuznach und Starkenburg bis zu ihrem Erlöschen im 15. Jahrhundert. 2 Teile. Kreuznach 1869.Google Scholar
  2. H.Witte, Ueber die ältesten Grafen von Sponheim, in der Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. XI 1896, 161 ff. - J. Wagner, Urkundliche Geschichte der Ortschaften, Klöster und Burgen des Kreises Kreuznach bis zum Jahre 1300. Kreuznach 1909.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Fabricius
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

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