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Die Raugrafschaft

  • Wilhelm Fabricius
Chapter
Part of the Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz book series (EGAR)

Zusammenfassung

Raugrafen, comites hirsuti, nannten sich seit 1148 Graf Emich von der Baumburg (Altenbamberg), der Bruder des Wildgrafen Konrad von der Kyrburg, und seine Nachkommen aus dem Hause der Emichonen vom Nahegau. Sie waren, wie die Wildgrafen, Vasallen der Pfalzgrafschaft, und zwar Vögte der Pfalzgrafen im Gericht Alzey. In dem Weistum dieses Gerichts heisst es: „Es soll auch ein fryhe Rugrave2) des pfaltzgraven faut sin, der soll mit zweyen fryen mannen zu gericht sitzen by dem schultheiszen ... und soll hören des pf’altzgrafen bresten und soll den richten, da ine der schultheisz nit gerichten mag.“ Nach den pfälzischen Lehenbriefen empfing der Raugraf die Raugrafschaft, das Truchsessenamt zu Alzey, die Stadt Rockenhausen, die Dörfer Gunterswilre, Gerwilre, Katzenbach, Rurswilre, Gerbach, Gondersheim und Onesheim, seinen Teil zu Sweinswilre und zu Flanheim mit der Gemeinschaft daselbst und alle Teile, die er in Gemeinschaft mit der Wildgrafschaft hatte, und solch Recht zu Alzey, als seine Vorfahren daselbst gehabt hatten.

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Literatur

  1. 1).
    Historische Notizen über die Raugrafschaft und einige zu derselben gehörige Ortschaften. Handschrift auf der Universitätsbibliothek zu Heidelberg, 369/147. Auszüge aus pfälzischen Copialbüchern und Notizen anderer Herkunft von einem pfälzischen Archivbeamten des 18. Jahrhun- ders zusammengestellt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Fabricius
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

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