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Die Landschaft

(Gewässer, Gebirge, Besiedlung, Anbau.)
  • Wilhelm Fabricius
Chapter
Part of the Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz book series (EGAR)

Zusammenfassung

Der „Nahegau“ deckte sich zur Zeit der sächsischcn und salischen Kaiser ziemlich genau mit dem linksrheinischen Gebiet der Diözese Mainz; darunter ist das Flussgebiet der Nahe zu verstehen mit Ausschluss der Gegend, die durch ihren Oberlauf bis Oberstein entwässert wird.

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Literatur

  1. 1).
    Die Ortschaften Bollenbach, Dickesbach, Reidenbach, Hachenbach, Bärenbach, Becherbach, Limbach und Meckenbach haben von diesen Bächen ihre Namen.Google Scholar
  2. 1.
    Von den gegenwärtig bestehenden Dörfern und Weilern Rhein- hessens haben 141 die Endung „-heim“ und 52 andere Endungen. Ueber die Verbreitung der Formen (Haufendörfer und Strassendörfer) und die Lagen der Siedlungen in Kheinhessen vgl. Georg Greim, Beiträge zur Anthropogeographie des Grossherzogtums Hessen (Forschungen zur deutschen Landes- und Volkskunde XX 1). Stuttgart 1912. S. 69 ff, Fig. 4 auf S. 72 und die Tabellen auf S. 140 ff. Für die übrigen Teile des hier in Betracht kommenden Gebietes bereite ich entsprechende Feststellungen vor. Im W^aldgebiet finden sich sehr viele kleinere Strassendörfer, zu denen auch manche Wüstungen gerechnet werden müssen, da ihre Lage auf Flurkarten durch die Bezeichnung „die Gasse” eingetragen ist. Auch im Nordpfälzischen Berglaud finden sich viele Strassendörfer. Eine grosse Anzahl von ihnen hat durch die Lage an Strassenkreuzungen die Formen X, Y oder T. Hufendörfer scheinen in dem Gebiet ganz zu fehlen.Google Scholar
  3. 1).
    Die modernen statistischen Angaben sind den amtlichen Veröffentlichungen der statistischen Landesanstalten entnommen: für Rheinpreussen dem Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dez. 1885 und anderer amtlicher Quellen, bearb. vom Königl. (Preuss.) statist. Bureau. Berlin 1888. Die späteren Ausgaben dieses Gemeindelexikons enthalten keine Zahlen für die Bodenbenutzung’ zu Ackerland, Wiesen und Wald. In der Auflage von 1888 fehlen Angaben über Weinberge, die ich dem Amtsblatt der Königl. Regierung zu Koblenz, Beilage vom 15. März 1913 (Uebersicht über die Weinkreszenz im Regierungsbezirk Koblenz für das Jahr 1912) und dem der Königl. Preuss. Regierung zu Trier vom 12. April 1912 (Ergebnis der Weinernte im Jahre 1911) entnehmen musste, wo die Grösse der Weinberge angegeben ist. Für Hessen: Beiträge zur Statistik des Grossherzogtums Hessen, herausgegeben von der Grossherzoglichen Centraistelle für die Landstatistik, Band 24. Darmstadt 1884: „Der Fläehengehalt des Grossherzogtums Hessen“ (nach dem Stand von 1881/2) und Band 29, 1888: „Alphabetisches Verzeichnis der Wohnplätze mit Angabe der Zahlen der Bewohner und der bewohnten Gebäude” (nach der Volkszählung von 1885). Für die Bayerische Pfalz: Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern, herausgegeben vom König’l. statistischen Bureau in München, Band 53 (1887): „Gemeindeverzeichnis für das Königreich Bayern“, Band 54 (1888): „Ortschaftsverzeichnis” (beide mit Bevölkerung von 1885), Band 60 (1894): „Die Ergebnisse der Ermittelung- der landwirtschaftlichen Bodenbenutzung* im Königreich Bayern im Jahre 1893“. Für das Oldenburgische Fürstentum Birkenfeld ein mir von der dortigen Regierung mitgeteiltes handschriftliches Verzeichnis über die Bodenbenutzung von 1890.Google Scholar
  4. 2*.
    Landesgeschichtlicher Teil.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Fabricius
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

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