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Leben und Treiben in Jeddo

  • Friedrich Steger
  • Hermann Wagner
Chapter

Zusammenfassung

Wie Jeddo in seiner äusseren Unsicht mit den imponirenden Festungswällen, den weitausgedehnten Edelsissen der Feudalherren, den prachtvollen Parkanlagen, den zahlreichen wundervollen Tempeln sich rühmen kann, die Könoggin Rippons zu fein, so giebt sie auch nach japanischer Anschauung in dem Leben und Mandel seiner Bewohner ein leuchtendes Vorbild feiner, nachahmungswerther Gesittung. Die Ersahrungen, welche die Engländer unter Lord Glgin auch in dieser gewaltigen Kaiserresidenz gewonnen hatten, besätigen die Aussprüche älterer wie neuerer Reisenden, welche einstimmig dahin lauten, dass die Iapaner ein ernstes, besonnen-gemessenes, lernbegieriges, bescheidenes und ehrliebendes Volk seien. Sie bilden in der Bereingung dieser trefflichen Eigenschasten den direkten Gegensachen sie erstiegen haben, Alles verachten, was ihrem gewöhnlichen Ideenkreise neu erscheint. Dliphant sagt in dieser Beziehung: Mürder man einen Shinesen mit der Einrichtung einer Lokomotive bekannt machen, so wäre das Nächsten, daß er verächtlich den Rücken kehrte mit der Bemerkung: „Das haben wir Alles längst schon gehabt; in Peking fährt man noch einmal so schnell!“

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1861

Authors and Affiliations

  • Friedrich Steger
  • Hermann Wagner

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