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Durchführung der Meßgitterversuche

  • Oskar Poebing

Zusammenfassung

Die Durchführung der Meßgitterversuche erfolgte nach Klarstellung der beschriebenen Eichung im wesentlichen nach zwei Gesichtspunkten. Es sollte untersucht werden, in welcher Weise eine Änderung der Durchflußart
  1. a)

    durch Änderung der Überfallform bei variablen Wassermengen,

     
  2. b)

    durch Veränderung der Stauhöhe bei konstanten Wassermengen auf die Meßgitterreaktion einwirkt. Dabei sollte die Brauchbarkeit und die Genauigkeit des neuen Meßgerätes an sich bei Änderung der Überfallformen und der Stauhöhen untersucht und festgestellt werden. Außerdem erschien es wünschenswert, über das Geschwindigkeitsbild der Strömung unmittelbar vor dem Meßgitter im Einzelfall experimentellen Aufschluß zu erlangen und die Stau- und Schleppkraftwirkungen dabei in ihren gegenseitigen Größenwerten festzulegen, um auf diese Weise Grundlagen für spätere Neurechnungen des Meßgitters in Fällen der Praxis zu erhalten.

     

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Literatur

  1. 1).
    Der Pendeltaster besteht aus einem verschiebbaren Stab mit Millimeterteilung und Noniusablesung für 1/10 mm, dessen Ende in zwei nach oben abgebogene Schneiden ausläuft, die bei Herausziehen des Stabes aus dem Wasser zum Auftauchen kommen und wobei die nicht verschiebbare Stabführung nebst Ablesevorrichtung auf fester Unterlage in der Schneidenebene schwingbar aufgesetzt ist, so daß beim Pendeln für die Spiegellage des Tasters die eine Schneide immer gerade verschwindet, wenn die andere auftaucht.Google Scholar
  2. 2).
    Bei Einzelversuchen wurde die Stauhöhe vor dem Meßgitter mittels Feinschwimmerablesung gemessen.Google Scholar
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    S. Mitteilungen der Abteilung für Landeshydrographie des Eidgenöss. Departements des Innern, Bd. 2, Bern 1913, Tafel 7.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • Oskar Poebing
    • 1
  1. 1.Hydraulischen InstitutesTechnischen Hochschule MünchenDeutschland

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