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Prinzip des neuen Meßverfahrens

Konstruktiver Entwurf
  • Oskar Poebing
Chapter

Zusammenfassung

Die Forderung neuzeitlicher Wassermessung ist die fortlaufende Registrierung des Wassers nach Zeit und Menge mit einem Maximum der Meßgenauigkeit, jedoch wenn irgend möglich ohne Aufwand von Gefälle bzw. Leistung und ohne persönliche Handhabung. Da sich aus wirtschaftlichen Gründen eine fortlaufende Wassermengenbestimmung, die dauernd einen Gefälls- und damit einen auf die Leistung wirkenden Verlust von fühlbarer Größe zur Folge haben müßte, in sich verbietet, trägt die vom Verfasser für die Praxis vorgeschlagene Methode von vornherein diesem Gedanken Rechnung. Der Gefällsaufwand, welcher im offenen Gerinne für die Messung in Kauf zu nehmen ist, beträgt je nach der konstruktiven Durchbildung des Meßprinzips nur Bruchteile von Zentimetern. Das Meßprinzip selbst besteht darin, daß ein in einem gewählten Profil gleichartig verteiltes System von Widerstandskörpern (Pfählen, Rechenstäben, Stangen, Schwimmern u. dgl.) Stoß- und Schleppkräfte durch das strömende Wasser aufzunehmen hat, deren Gesamtwirkung dadurch ersichtlich und fortlaufend registriert wird, daß man das System der Widerstandskörper in dem durch dasselbe hindurchtretenden Wasserstrom drehbar oder verschiebbar anordnet und die Dreh- bzw. Schubbewegung zur Registrierung benutzt.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • Oskar Poebing
    • 1
  1. 1.Hydraulischen InstitutesTechnischen Hochschule MünchenDeutschland

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