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Grundsätzliches über das Brennschneiden

  • Hans A. Horn

Zusammenfassung

Die Frage, wer das Recht für sich in Anspruch nehmen kann und darf, das autogene Schneidverfahren erstmalig in der Praxis ausgeübt zu haben, hat vor allem in patentrechtlicher Hinsicht zu langwierigen und heftigen Auseinandersetzungen geführt und ist offenbar z. T. auch heute noch ungeklärt. Hingegen kann als sicher gelten, daß die VOrläufer des Brennschneidens reine Abschmelzmethoden waren, die darauf beruhten, mit der Wasserstoff-Sauerstoff-Flamme örtlich erhitzten Werkstoff durehzusohmelzen, eine Arbeitsweise, die einen unverhaltnismäßig höheren Zeit- und Betriebsstoffaufwand erforderte als das heute als klassisch zu bezeichnende normale Brennsehneiden. Die Schneid-, richtiger die Durchschmelzzeit und der Gasverbrauch beliefen sich bei Stahlblechdicken von 2–10 mm auf mindestens das 3–7 fache, ganz abgesehen davon, daß dickere Bleche auf diese Weise nicht geschnitten werden können und — fertigungsteehnisch betrachtet — die sehr unsauberen Trennflächen unbrauehbar sind. Einen grundlegenden Wandel brachten die nunmehr längst abgelaufenen DRP 137588 und insbesondere das Zusatzpatent 143640, die erstmalig den Weg wiesen, wie durch Erhitzen eines Stahlstückes auf seine Entzündungstemperatur mit einer Brenngas-Sauerstoff-Flamme und folgendes Aufblasen hochgespannten, mögliohst chemisoh reinen Sauerstoffs eine Trennung des Werkstoffs durch Oxydation herbeigeführt werden kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  • Hans A. Horn
    • 1
  1. 1.Schweißtechnischen Lehr- und VersuchsanstaltBerlinGermany

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