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Magnoliaceen. Menispermaceen

  • Herrmann Hager
Chapter
Part of the Erster Unterricht des Pharmaceuten book series (EUP)

Zusammenfassung

Den Ranunculaceen stehen die Magnoliaceen (Magnoliacěae) am nächsten. Diese Pflanzenfamilie verdankt ihren Namen der Gattung Magnolĭa, deren Arten herrliche Zierden der Wälder der südlichen Freistaaten Nordamerika’s sind. Viele der Magnolien sind mächtige Baume mit breiten pyramidalen Kronen, und erreichen eine Höhe von 60 bis 80 Fuss. An den Enden der dünnen Aeste stehen grosse ovale, oberhalb glän zende, immergrüne Blätter und dazwischen oft tellergrosse, blendendweisse, gelbliche oder röthliche Blüthen. An den zapfenförmigen Früchten hängen zur Zeit der Reife beerenartige Samen an zolllangen weissen Fäden aus den zweiklappig aufgesprungenen Kapseln heraus. Eine bei uns in Gärten zuweilen gezogene, in Nordamerika heimische Magnoliacee ist der sogenannte Tulpenhaum (Liriodendron tulipifěra), dessen Rinde (Cortex Liriodendri) tonisirende Kräfte zugeschrieben werden.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1869

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  • Herrmann Hager

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