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Farnartige Gewächse

  • Herrmann Hager
Chapter
Part of the Erster Unterricht des Pharmaceuten book series (EUP)

Zusammenfassung

Während die Moose als Zellenpflanzen auftreten, schliessen sich die Farne oder die farnartigen Gewächse den Gefässpflan­zen an, denn diese bauen sich aus einem von Gefässbttndeln durchzogenen Parenchym auf. Es sind bei den farnartigen Ge-wächsen gewöhnlich mehrere Gefässbündel vorhanden, welche in Schlangenlinien das Parenchym durchlaufen und sich nicht selten in einen Kreis ordnen, so dass dadurch das Parenchym in eine centrale und eine peripherische Schicht (Mark- und Rindenschicht) gesondert wird. Die grösseren Gefässbündel fin­det man meist rinnenförmig gestaltet und so gestellt, dass die concave Seite nach der Peripherie, die convexe Seite nach dem Centrum gerichtet ist. Das ist auch die Ursache, dass man auf der Querschnittfläche einiger Farne eigenthumliche Zeichnungen beobachtet. Der Adlerfarn (Pteris aquilina) verdankt seinen Namen einem solchen Querschnittbilde seines Wedelstieles, welches Aehnlichkeit mit einem Doppeladler hat.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1869

Authors and Affiliations

  • Herrmann Hager

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