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Korkgewebe. Borke. Lenticellen

  • Herrmann Hager
Chapter
Part of the Erster Unterricht des Pharmaceuten book series (EUP)

Zusammenfassung

Das Korkgewebe (conte.ctus suberōsus) besteht aus dünnwandigen oder nur wenig verdickten Zellen, welche in ziemlich regelmässiger Stellung radiale Reihen bilden, nicht allein an älteren Theilen des Stammes und der Wurzel, sondern auch an anderen Pflanzentheilen, wie Knollen, Blättern, Früchten. In der Jugend enthalten die Korkzellen Plasmaflüssigkeit, nie jedoch Chlorophyll und Stärkemehl. Anfangs bestehen sie aus Cellulose, später aus Korkstoff (Suberin), welcher sich von der Cellulose durch seine Leichtlösliehkeit in Aetzkalilösung und seine Schwerlöslichkeit in Schwefelsäure unterscheidet.

Fig. 79

Korkgewebe. 1. Periderma oder Lederkork der Birke (Betǔla alba); 2. das der Cascarillrinde (Cortex Cascariltae). Stark vergr. 3. Korkgewebe der Kartoffelschale, a Korkgewebe, b Parenchym.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1869

Authors and Affiliations

  • Herrmann Hager

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