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Verhandlungen pp 1387-1390 | Cite as

Elektronenmikroskopische Studien über symbiontische Einrichtungen bei Insekten

  • Günther F. Meyer
  • Werner Frank
Chapter

Zusammenfassung

Unter dem Begriff Symbiose seien in diesem Zusammenhang lediglich solche Einrichtungen verstanden, die Buchner schon seit vielen Jahren als Endosymbiosen bezeichnet hat und bei denen pflanzliche Mikroorganismen wie Hefen oder Bakterien innerhalb bestimmter, genau umrissener Zellen oder Zellbezirke des tierischen Wirtsorganismus leben. Derartige symbiontische Einrichtungen sind im Tierreich nicht besonders selten, erreichen aber ihre größte Verbreitung bei den Insekten. Die Symbionten haben eine ganz spezielle physiologische Bedeutung und dürften wohl in den allermeisten Fällen zur Produktion von Vitaminen herangezogen werden. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, daß nur diejenigen Insekten Symbionten besitzen, die eine sehr einseitige, spezialisierte Ernährung haben. Es gehören hierher alle pflanzensaft- und blutsaugenden Insekten sowie auch Horn-, Zellulosefresser usw. Symbionten finden sich aber nur dort, wo auch die Larve dieselbe Nahrung aufnimmt So hat zwar eine Laus Symbionten, ein Floh dagegen nicht.

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Literatur

  1. Frank, W.: Z. Morph. u. Okol. Tiere 44, 329 (1956)CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Günther F. Meyer
    • 1
  • Werner Frank
    • 1
  1. 1.Institut für Physik und Meteorologie — Laboratorium für Elektronenmikroskopie — und Zoologisches InstitutLandwirtschaftlichen HochschuleStuttgart-HohenheimDeutschland

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