Advertisement

Verhandlungen pp 927-932 | Cite as

Gezielte Ultradünnschnitte durch beliebige Zellen aus jedem Gewebe

  • Friedrich-Wilhelm Schlote
  • Gisela Föge

Zusammenfassung

Viele tierische Zellen sind in bezug auf den jeweiligen funktionellen Zustand ihrer Zellen inhomogen. Nicht einmal alle Bereiche ein und derselben Zelle sind einander stets gleichwertig. So ist die Kontraktionswelle, welche die Muskelfaser eines quergestrei f ten Muskels entlangläuft, nur einige Sarkomere lang. Die einzelnen Zellen eines glatten Muskels enthalten, wie das Polarisationsmikroskop (Abb. 2 a) zeigt, scharf begrenzte, 0,5–1μ breite Querstreifen (1), deren Doppelbrechung hier plötzlich verschwinden oder negativ in bezug auf die Längsrichtung der Zelle werden kann. In den Gonaden der Weinbergschnecke liegen die untereinander gleichalten Abkömmlinge einer Spermatogonienmutterzelle zu sovielen beisammen, wie der Anzahl der abgelaufenen Spermatogonienmitosen entspricht. Selten sind es mehr als 16 Zellen, die um eine polyploide Nährzelle herum versammelt sind. Dicht daneben befinden sich andere Nährzellen mit Spermatocyten anderen Alters. Die bisher üblichen Methoden der Dünnschnitt-Technik versagen, wenn Zellen oder Zell-abschnitte aus derartigen Geweben untersucht werden sollen, um physiologischen Zustand und Feinbau streng einander zuzuordnen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    SCHLOTE, FR. W.: Phys. Verh. 8, 227 (1957).Google Scholar
  2. 2.
    BORYSKO, E.: J. biophys. biochem. Cytol. 2, Suppl., 15 (1956).Google Scholar
  3. 3.
    BEERMANN, W.: Miindl. Mitteilung.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Friedrich-Wilhelm Schlote
    • 1
  • Gisela Föge
    • 1
  1. 1.Anatomisches und Zoologisches InstitutGöttingenDeutschland

Personalised recommendations