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Verhandlungen pp 789-792 | Cite as

Untersuchungen an dem Chrom-Nickelstahl 18/8 im Feldelektronenmikroskop

  • Ferdinand Stangler
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Zusammenfassung

Für die Herstellung von Spitzen aus 18/8-Stahl erwies sich nur die elektrolytische Tauchätzung mit verdünntem Königswasser als brauchbar. Die günstigste Zusammensetzung war: 12 vol.- % HC1 konz. + 5 vol.- % HNO3 konz. + Rest H20. Die Ätzspannung betrug zwischen 3 und 6 V. Die Vorätzung des Drahtes erfolgte bei einer Stromstärke von 60 mA (etwa 2 min), die eigentliche Ätzung bei etwa 1,5 mA (4–6 min) Da eine gleichmäßige Ätzung von Hand aus über diesen Zeitraum nur schlecht durchführbar war, wurde eine einfache automatische Ätzvorrichtung gebaut. Die hin- und hergehende Drehbewegung eines Scheibenwischermotors wird mittels Schnurrades und Geradführung in eine periodische Auf- und Abbewegung des abzuätzenden Drahtendes verwandelt. Je nach der gewünschten Spitzenform kann die Tiefe des Eintauchens dieses Drahtendes durch Heben oder Senken des die Ätzlösung enthaltenden Gefäßes eingestellt werden. Die mit dieser einfachen Vorrichtung erhaltenen Spitzen waren von gleichmäßiger Form und fast durchweg brauchbar.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Stangler
    • 1
  1. 1.II. Physikalisches Institut der Universität WienDeutschland

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