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Verhandlungen pp 754-758 | Cite as

Elektronenoptische Untersuchungen von Schwebestaub in Grubengebäuden

  • H.-W. Schlipköter
  • H. Steiger
  • H.-F. Esser
  • E. G. Beck

Zusammenfassung

Die Staubentwicklung unter Tage ist für den Bergmann nicht nur eine Belästigung, sondern auch ein großes gesundheitliches Problem. Die Einatmung des Feinststaubes unter 5 μ,vor allem wenn er einen gewissen Quarzgehalt besitzt, fü hrt nach einer mehr oder minder langen Expositionsdauer zu schweren Staublungenerkrankungen. Da man annahm, daß der Feinststaub von 1–5,μ am gefährlichsten ist, wurden bei der Staubbekämpfung und Staubmessung vor allem diese Korngrößen berücksichtigt. In den letzten Jahren hat man aber in den Lungen von Bergleuten, die an Pneumokoniose verstorben waren, vorwiegend Stäube unter 1,μ gefunden. Auf dem europäischen Kongreß für Elektronenmikroskopie in Stockholm wurde von Schlipköter und Colli über elektronenoptische Untersuchungen von Staubkorngrößen in Staublungen berichtet. Hierbei ergaben sich für die Länge der Staubpartikel Korngrößenmaxima zwischen 0,15, μ und 0,35, μ. Wir haben deshalb darauf hingewiesen, daß man bei einer Staubbekämpfung auch die Feinststäube unter 0,5, μ berücksichtigen muß.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • H.-W. Schlipköter
    • 1
  • H. Steiger
    • 1
  • H.-F. Esser
    • 1
  • E. G. Beck
    • 1
  1. 1.Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Medizinischen Akademie DüsseldorfSteinkohlenbergwerk Hannover-Hannibal A.-G.Bochum-HordelDeutschland

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