Advertisement

Stigmatoren für ein Mehrlinsen-Mikroskop

  • P. A. Stojanow

Zusammenfassung

Zur Verwendung als Stigmator haben wir eine Reihe von magnetischen Zylinderlinsen verschiedener Form experimentell und theoretisch untersucht. Eine Elementarform kann z. B. aus zwei zur optischen Achse (z) parallelen und gleichsinnig durchflossenen Stromleitern bestehen. Dabei können die Leiterquerschnitte beliebig geformt sein, sofern sie nur kongruent und in 2-zähliger Symmetrie um die z-Achse angeordnet sind. Ein Beispiel wäre ein Leiterpaar mit Querschnitten in Form von Kreissegmenten nach Abb. l a. Auch ein Leiter mit einem Querschnitt, der das genannte Paar zu einem vollen Kreisring ergänzt (Abb. 1 b), muß dann eine Zylinderlinse bilden. Sind die Stromdichten in beiden Linsen homogen die gleichen, so kompensieren sich ihre beiden Magnetfelder im Innern gerade; einzeln sind sie also dem Betrag nach gleich, der Richtung nach entgegengesetzt. Ihre Brechkräfte sind demnach einander gleich, jedoch mit entgegengesetztem Vorzeichen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Stojanow, P. A.: Optikomechanitscheskaja Promischlennost 1958, Nr. 4, 40.Google Scholar
  2. 2.
    Leisegang, S.: Optik 10, 5 (1953).Google Scholar
  3. 3.
    Rang, O.: Optik 5, 518 (1949).Google Scholar
  4. 4.
    Hillier, J., and E. G. Ramberg: J. appl. Physics 18, 48 (1947).ADSCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • P. A. Stojanow
    • 1
  1. 1.Institut für Elektronenoptik des Staatskomitees für RadioelektronikMoskauRussia

Personalised recommendations