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Verhandlungen pp 520-522 | Cite as

Untersuchungen über den Ursprung von spontanen Bedeckungen auf Silberaufdampfschichten

  • Karl-Joseph Hanszen

Zusammenfassung

In früheren Untersuchungen (1) wurde festgestellt, daß Gold-, Silber- und Kupfer-Aufdampfschichten, die unmittelbar im Anschluß an ihre Herstellung im gleichen Vakuumgefäß durch Erhitzung über 700 °C sublimiert wurden, schlangenhautartige Fremdstoffrückstände zurückließen. Das für den Aufbau dieser Hüllen1 benötigte Fremdmaterial kann auf folgenden Wegen auf die Oberflächen der Metallschicht gelangen:
  1. 1.

    Durch Ausscheidung aus dem Innern der Kristalle der Aufdampfschicht beim Tempern. (Die Fremdbausteine im Innern der Metallschicht rühren möglicherweise von freigewordenen Gasokklusionen aus der Verdampfungsquelle2 und von den Restgasen des Vakuumgefäßes3 her. Sie wurden dort bereits während des Kondensationsvorganges eingelagert.)

     
  2. 2.

    Durch Oberflächendiffusion von der Trägerfolie.

     
  3. 3.

    Durch Adsorption aus dem Gasraum4.

     

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Literatur

  1. 1.
    Hanszen, K.-J.: Z. Physik 150, 527 (1958).ADSCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Karl-Joseph Hanszen
    • 1
  1. 1.Physikalisch-Technische BundesanstaltBraunschweigDeutschland

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