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Einleitung

  • Assimina GoumaEmail author
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Zusammenfassung

„Mehrsprachigkeit“ ist nicht nur ein von unterschiedlichen Gruppen und Interessen umschwärmter Begriff, sondern auch ein wichtiges Mittel für die Kämpfe der MigrantInnen um soziale Rechte und Partizipation. Der gesellschaftliche Diskurs um Mehrsprachigkeit, stark vorangetrieben vom andauernden Hype um Fremdsprachen im Zusammenhang mit beruflichem Erfolg, schafft widersprüchliche Bedingungen für die Auseinandersetzung mit migrantischem Sprechen und migrantischen Sprachen: Die Debatten, migrantische Alltagspraktiken, Maßnahmen und Projekte in Zusammenhang mit „Mehrsprachigkeit“ bieten eine Chance für MigrantInnen, sich kollektiv als politisch mehrsprachige Subjekte, als „Wissende“ statt als „Unwissende“ in das gesellschaftlich hegemoniale Mehrsprachigkeitsverständnis einzureklamieren. Oder eben nicht.

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Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

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