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Einleitung

  • Christine W. Trültzsch-WijnenEmail author
Chapter
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Zusammenfassung

Der Begriff media literacy zählt zu den wichtigsten Grundbegriffen der Medienpädagogik unabhängig davon, ob man sich aus wissenschaftlicher (Kommunikationswissenschaft, Bildungswissenschaft, Psychologie, Linguistik, Kulturwissenschaft etc.), praktischer (Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten), gesellschaftlicher (Partizipation, Wissenskluft, digitale Ungleichheit etc.) oder politischer Perspektive (Digitalisierung, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit etc.) der Frage eines sicheren und selbstbestimmten Umgangs mit Medien annähert. Auch innerhalb der Kommunikationswissenschaft sind Diskurse um media literacy vor allem im Kontext der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen von Bedeutung. Zum Teil werden als Fazit empirischer Studien zum Medienumgang von Kindern und Jugendlichen Empfehlungen (policy recommendations) im Hinblick auf die Förderung von media literacy für verschiedene Zielgruppen (z. B. Eltern, pädagogische Institutionen, Politik etc.) in unterschiedlichen Kontexten formuliert (z. B. Paus-Hasebrink et al. 2019; O’Neill und Staksrud 2014). Media literacy ist ebenso Bestandteil der Debatte um Chancen und Risiken des Internets (z. B. Livingstone et al. 2011) sowie der Online-Rechte von Kindern und Jugendlichen (Livingstone und Third 2017). Und schließlich setzt man sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Mediatisierung und Digitalisierung des Alltags mit dem frühen Erwerb digitaler Kompetenzen (z. B. Chaudron 2015, COST-Projekt DigiLitEY) auseinander.

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© Der/die Herausgeber bzw. der/die Autor(en), exklusiv lizenziert durch Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Kompetenzzentrum für Medienpädagogik und E-LearningPädagogische Hochschule Salzburg Stefan ZweigSalzburgÖsterreich

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