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Modell und Dimensionen der Untersuchung: Biografie, Lebensentwurf und praktisch-sinnlicher Arbeitsprozess

  • Falk B. EckertEmail author
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Zusammenfassung

Im praxeologischen Verständnis von Kultur, das über die sozialen Strukturen hinausgehend und als veränderliches kulturelles Ensemble von Praktiken und Diskursen gefasst wird (Reckwitz 2010, 187), besteht die soziale Welt aus „räumlich und zeitlich verstreuten, disparaten und teilweise miteinander verknüpften Praktiken und Komplexen von Praktiken“ (vgl. Reckwitz 2003; 2010, 187; Schatzki 1996; Bourdieu 2009; Garfinkel 1967). Soziale-kulturelle Praktiken, verstanden als eine „typisierte Form des Sich-Verhaltens“ (Reckwitz 2010, 189) oder „nexus of doings and sayings“ (Schatzki 1996, 89) lassen sich verstehen als „durch bestimmte implizite Wissenskriterien regulierte Form von Körperbewegungen“ (Reckwitz 2010, 189f.). In der Praxeologie wird gerade der Blick auf die Körperlichkeit betont, insofern Praktiken zu verstehen sind als „gekonnte, regelmäßige, routinisierte Bewegungen von Körpern“ wie auch „mentale Prozesse“ (ebd., 190).

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Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Sozialforschung e. V. – ISF MünchenMünchenDeutschland

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