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Analog vs. digital und die natürliche Doppelrolle des Menschen

  • Uta ButtkewitzEmail author
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Part of the Über/Strom: Wegweiser durchs digitale Zeitalter book series (UWDDZ)

Zusammenfassung

Wie Marshall McLuhan dargelegt hat, sind wir Menschen mittlerweile durch die Elektrizität vollständig miteinander verschaltet – unabhängig davon, ob wir das wollen oder nicht. Es ist wichtig, dass das Analoge für uns als Rückzugsort auch weiterhin bestehen bleibt, gerade weil es uns vor der ungeschützten Öffentlichkeit rettet. Und zumindest im privaten Bereich ist das analoge Speichern von Daten und Information oftmals sogar sicherer und für die Weitergabe an die nächste Generation auch besser geeignet – zumindest beim derzeitigen Entwicklungsstand der digitalen Technik. Analog gespeicherte Daten können nicht so schnell verschwinden und die Unsicherheit ist auch viel geringer, dass mit diesen Daten etwas passieren beziehungsweise sie in unsichere Hände gelangen könnte. Ich plädiere demnach nicht für die Beibehaltung oder die Rückkehr zum Analogen – aber für eine ausgeglichene Balance zwischen beiden Polen.

Literatur

  1. Buttkewitz, U.: Das Problem der Simulation am Beispiel der Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull und der Tagebücher Thomas Manns. Dissertation, University of Rostock (2002)Google Scholar
  2. Plessner, H.: Grenzen der Gemeinschaft. Eine Kritik des sozialen Radikalismus, 7. Aufl. Suhrkamp, Frankfurt a. M. (2018)Google Scholar

Copyright information

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Authors and Affiliations

  1. 1.Universität RostockRostockDeutschland

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