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Spieltheorie pp 67-129 | Cite as

Simultanspiele

  • Florian Bartholomae
  • Marcus Wiens
Chapter
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Zusammenfassung

In Kap.  2 wurden die zentralen Elemente eines Spiels beschrieben und auch bereits das Nash-Gleichgewicht als wichtigstes Lösungskonzept der Spieltheorie eingeführt. In diesem Kapitel wenden wir uns der systematischen Lösung von Spielen zu und betrachten dabei zunächst Simultanspiele. Da Simultanspiele in strategischer Form, das heißt als Spielmatrix, dargestellt werden, hätte dieses Kapital auch „Matrixspiele“ genannt werden können. Allerdings steht hier nicht das Finden von Nash-Gleichgewichten in Matrixspielen im Mittelpunkt, sondern das systematische Vorgehen sowie das Erkennen und Einschätzen der jeweils zugrunde liegenden Konfliktstruktur der Spiele. Der erste Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf der Identifikation dominanter bzw. dominierter Strategien, die stets am Anfang einer Gleichgewichtsbestimmung stehen sollten. Anschließend wollen wir uns mit dem Nash-Gleichgewicht genauer beschäftigen und insbesondere darauf eingehen, unter welchen Umständen ein solches existiert. Gerade bei diskreten Strategien ist dies nicht immer sichergestellt, weshalb wir auf das Konzept der gemischten Strategien eingehen werden und zeigen, wie dort ein Nash-Gleichgewicht zu bestimmen ist. Schließlich werden wir uns intensiv mit der Konfliktstruktur in Matrixspielen auseinandersetzen, wobei die aufgefundenen Nash-Gleichgewichte insbesondere in Bezug auf Effizienz und Stabilität beurteilt werden sollen.

Literatur

  1. Leininger W, Ockenfels A (2007) The penalty-duel and institutional design: is there a Neeskens-Effect? CESifo Working Paper, Nr. 2187Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  • Florian Bartholomae
    • 1
  • Marcus Wiens
    • 2
  1. 1.Munich Business SchoolMünchenDeutschland
  2. 2.Karlsruher Institut für TechnologieKarlsruheDeutschland

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