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Das Geh-Quartier – Urbanität kommt zu Fuß

  • Roland StimpelEmail author
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Zusammenfassung

Fußverkehr ist eine Grundvoraussetzung für Urbanität. Nur ein gut begehbarer Stadtraum ermöglicht den hier lebenden Menschen so viel Vertrautheit und Identifikation, dass sie ihn als Quartier erleben können. Was ein Quartier ausmacht, wird maßgeblich durch die alltäglichen Fußwege geprägt. Auf ihnen bilden sich vielfältige, auch wechselnde Vorstellungen davon, was ein Quartier ausmacht und begrenzt. Quartiersfreundlicher Stadtverkehr geschieht zu einem Gutteil zu Fuß, weil diese Fortbewegungsart wenig Raum braucht, andere Gefahren und Emissionen erspart, dem öffentlichen Raum Lebendigkeit, soziale Kontrolle und Sicherheit schenkt. Wegenetze müssen engmaschig sein und Wege breit, beim Queren von Fahrbahnen sicher, angenehm zu gehen und gut ausgestattet.

Literatur

  1. Brög, Werner (2017): Socialdata: Das hauptsächlich vernachlässigte Verkehrsmittel. In: mobilogisch 2/17, URL: http://www.mobilogisch.de/41-ml/artikel/251-mobilitaetsforschung-vernachlaessigt-gehen.html
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  4. Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (EFA) (2002): Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen BerlinGoogle Scholar

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Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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