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Techlash

  • Holger RustEmail author
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Zusammenfassung

Unsicherheit durch digitalistische Überfremdung und das Gefühl der Hilflosigkeit sowie Bedrohungskulissen durch politische Beeinflussungen, Mobbing oder Überwachung und Datenmissbrauch, vor allem aber die spürbare mangelnde Chancengleichheit bei der Nutzung vielversprechender digitaler Angebote führen zur Zunahme irrationaler Reaktionen wie Elitenkritik, zu pessimistischen Einschätzungen der Zukunft und zu Abstiegsängsten in den klassischen Milieus der Mittelschichten, die eine „Gentrifizierung der Arbeitslosigkeit“ fürchten. Der Begriff, der sich für diese Haltung zurzeit einbürgert, lautet: „Techlash“. Allerdings sind damit nach unseren Befunden nicht nur negative Aspekte angesprochen. Denn es ist gleichzeitig eine Art rationale Skepsis zu beobachten, deren Verfechter die Potenziale der digitalen Transformation neu definieren und sie mit einer sozialverträglichen und vielfältigen wirklichkeitsnahen Zukunftsvision von ihrer digitalistischen Verfremdung befreien wollen.

Literatur

  1. Von Graevenitz, G. (2005) Persönlichkeitsbildung – die Erneuerung einer Tradition der Neuzeit. In: Studienziel Persönlichkeit: Beiträge zum Bildungsauftrag der Universität heute. Frankfurt; New York: CampusGoogle Scholar
  2. Rushkoff, D. (2019).Team Human. W. W. Norton CompanyGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.AumühleDeutschland

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